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Genderdeutschland!? Schiller oder Goethe in Genderdeutsch?

Wenn Du gendern möchtest, dann kannst Du dies gerne tun, ich werde Dich nicht davon abhalten, aber bitte zwinge mich nicht so schreiben oder Gendersprache in offiziellen Dokumenten verwenden zu müssen. Warum? Nun, ich mag es einfach nicht. Ich finde es sieht einfach schrecklich aus, es verkompliziert korrektes Deutsch unnötig, und ich denke unsere Kulturgeschichte…


Genderdeutschland!? Schiller oder Goethe in Genderdeutsch?

Mach Du was Du willst, es ist mir egal, wenn Du so sprechen und lesen willst, dann bitte, aber Schiller oder Goethe in Genderdeutsch? Nee. ohne mich. 🙂

Ich schreibe über dieses Thema, weil es letztens in einer Facebookgruppe einen Post gab, in dem der Admin verkündete, dass er gegenderte Posts nicht mehr zulassen würde.

Er vergaß den Streisand Effekt und schnell entwickelte sich eine teilweise recht aufgeheizte Diskussion um das Thema „Gendern“.

Die Situation

Die deutsche Sprache unterliegt einer stetigen Entwicklung und kaum einer von uns würde das Deutsch von vor 200 Jahren richtig sprechen können. Die letzte große und offiziell geltende Änderung unserer Sprache war im August 1998 mit der allgemeinen Rechtschreibreform.

Der neue heiße Scheiß: „Gendern!“

Heute gibt es wieder Bestrebungen die deutsche Sprache zu ändern, unter dem Begriff Gleichstellung und „Gendern“ werden Änderungen in der Schreibweise vorgeschlagen/gefordert um eine geschlechtliche Gleichstellung zu erreichen.

Das Problem

Im Gegensatz zur Rechtschreibreform von 1998 gibt es für das Gendern keine rechtlich verbindlichen Regelungen und die Anwendung einer gendergerechten Sprache basiert auf freiwilliger Basis, wobei „freiwillig“ durchaus davon abhängig ist, in was für einem sozialen Umfeld man sich bewegt.

Um das Thema herum gibt es eine durchaus handfeste Auseinandersetzung, und die Diskussion reicht von „sachlich aufgeschlossen“, über „ist mir egal“, bis hin zu Verteufelungen und eine Lösung ist nicht in Sicht.

Was sagt Chat-GPT zum Thema?

In den letzten Jahren hat das Thema Gendern immer mehr Aufmerksamkeit in der Gesellschaft gefunden. Das Gendern bezieht sich auf die Verwendung von sprachlichen Mitteln, um alle Geschlechter in der Sprache zu berücksichtigen. Es geht darum, eine inklusive Sprache zu verwenden, die niemanden aufgrund seines Geschlechts diskriminiert oder ausschließt.

Das Gendern kann auf verschiedene Arten umgesetzt werden. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von Gendersternchen, das heißt die Verwendung von Sternchen () oder anderen Zeichen, um ein generisches Maskulinum zu ersetzen. Zum Beispiel statt „Studenten“ wird „Studentinnen“ geschrieben. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Gendergap, das heißt das Einfügen eines Leerzeichens zwischen dem generischen Maskulinum und der weiblichen Form. Zum Beispiel statt „Lehrerinnen und Lehrer“ wird „Lehrer*innen“ geschrieben.

Obwohl das Gendern von vielen Menschen als positiv empfunden wird, gibt es auch einige Kritikpunkte. Ein Argument ist, dass das Gendern die Sprache unverständlicher und komplizierter macht. Ein weiteres Argument ist, dass das Gendern nicht notwendig ist, da das generische Maskulinum ausreichend ist, um alle Geschlechter zu inkludieren. Es wird auch kritisiert, dass das Gendern zu einer unnötigen Überbetonung von Geschlecht führt und dadurch das Ziel der Geschlechtergleichstellung verfehlt wird.

Ein weiteres Problem beim Gendern ist die Vereinheitlichung von Regeln und Praktiken. Es gibt derzeit keine allgemein anerkannten Standards oder Regeln für das Gendern, was zu Uneinheitlichkeit und Verwirrung führt. Zudem gibt es einige Gruppen, die sich nicht durch das Gendern inkludiert fühlen, wie zum Beispiel non-binäre oder intergeschlechtliche Menschen, für die das binäre Geschlechtermodell nicht zutrifft.

Insgesamt bleibt das Gendern ein umstrittenes Thema, das sowohl Befürworter als auch Kritiker hat. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Diskussion und Praxis des Genderns in der Zukunft entwickeln wird. Eines ist jedoch klar: eine inklusive Sprache ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gleichberechtigten Gesellschaft.

Dorfmüller meint

Jetzt mal ganz entspannt liebe Leute,

Die deutsche Sprache ist ein hohes Gut und wir sollten uns nicht von kurzfristigen Moden und Ideologien dazu verleiten lassen dieses zu verschandeln oder sogar zu zerstören. Ich schreibe in der „althergebrachten“ Schreibweise, weil ich diese mehr mag, aber dies ist mein persönlicher Geschmack.

Erzwungene Gleichstellung über Vorschriften?

Das Ziel der Gleichstellung von Mann, Frau, Diversen, Binären und was es alles gibt, kann nicht über die Sprache erzwungen werden, sondern muss auf aktuellen Handlungen beruhen. Man kann eine Gesellschaft nicht ändern indem diese gezwungen wird geschlechtsneutral zu schreiben, eine Gesellschaft muss ihre Grundwerte überdenken und wenn dies geschehen ist, dann spielt die Sprache an sich keine Rolle mehr.

Die „Amerikanisierung der deutschen Sprache.“ Nervt viel mehr.

Viel schlimmer finde ich die Tatsache, dass kaum jemand noch in der Lage ist komplizierte und grammatikalisch korrekte Sätze zu bilden. Abkürzungen, Anglizismen und schlichte Faulheit verschandeln unsere Kommunikationskultur.

„Wir sitzen vor einer Rechenmaschine und schauen einen Film aus der Netzwerkbibliothek oder nutzen einen tragbaren Nachrichteanzeiger um Briefe zu versenden, und sind über Radiowellen mit dem weltweiten Rechnernetz verbunden.“

Heute ist schon morgen

Kaum jemand würde sich so ausdrücken, aber es wäre korrektes Deutsch. In den letzten Jahrzehnten hat sich unsere Sprache sehr verändert und ein Deutscher, der einige Jahre aus der Vergangenheit zu uns kommt, der würde unsere Sprache kaum noch verstehen.

„Wir chillen vor einem Computer, senden Emails und genießen Netflix, oder schauen auf ein Handy und sind über WIFI mit dem Internet verbunden.“

Hingerotztes Denglisch

Unsere alltägliche Kommunikation besteht zunehmend aus Emails, Facebook Posts und WhatsApp Textnachrichten, die einfach einmal schnell in die Tastatur gerotzt werden.

Fazit

Es ist unvermeidbar, dass sich unsere Sprache immer weiter entwickeln wird. Jeder von uns kennt Worte wie „Handy“, „Computer“ oder „Internet“ und manche können sich noch an eine Zeit ohne all dies erinnern. Viele Änderungen und neue Worte waren zufällig und haben „sich einfach so ergeben“.

Das Ziel der Gleichberechtigung ist wichtig, aber Gendern hilft da nicht.

Beim „Gendern“ geht es um von manchen gewollte Änderungen an unserer Sprache, die Gleichberechtigung zum Ziel haben.

Gleichberechtigung wird nicht dadurch erreicht, dass die Deutsche Sprache verbogen und verschandelt wird.

Gleichberechtigung wird nicht durch Worte, sondern durch unsere Handlungen und unser Selbstverständnis zueinander erreicht.

Wo ist die Grenze?

Wenn Du gendern möchtest, dann kannst Du dies gerne tun, ich werde Dich nicht davon abhalten, aber bitte zwinge mich nicht so schreiben oder Gendersprache in offiziellen Dokumenten verwenden zu müssen.

Warum? Nun, ich mag es einfach nicht. Ich finde es sieht einfach schrecklich aus, es verkompliziert korrektes Deutsch unnötig, und ich denke unsere Kulturgeschichte wäre um viele schriftstellerische Meisterwerke ärmer, wenn diese genderkritisch „korrekt“ geschrieben worden würden.

tl;dr

Mach Du was Du willst, es ist mir egal, wenn Du so sprechen und lesen willst, dann bitte, aber Schiller oder Goethe in Genderdeutsch? Nee. ohne mich. 🙂

Wie ist es nun in der Facebook Gruppe? Nun, ich denke der Admin hätte es einfach akzeptieren sollen, dass es eine sehr kleine Anzahl an Mitbürgern gibt, die gerne so kommunizieren möchten.

Du magst vielleicht eine Botschaft senden, dann bitte mache dies.

Sage mir was Du meinst uns nimm an der Umfrage Teil. Du kannst auch gerne einen Kommentar hinterlassen.

Dorfmüller


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Quellen

Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprachgeschichte
Rechtschreibreform von 1998 –

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprachgeschichte#Reform_der_deutschen_Rechtschreibung

https://de.wikipedia.org/wiki/Gendern

https://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt



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