Ein Interview mit mir selbst. – Wie “tickt” Dorfmüller?

Wenn Du wissen willst, wie der Dorfmüller denn so tickt, dann findest Du hier ein fiktives Interview mit mir selbst. Wenn Du Fragen hast oder kommentieren möchtest, dann freue ich mich über eine Nachricht.

In diesem Interview antworte ich auf viele Fragen des täglichen Lebens eines “Internet-Affinen-Querulanten” der nachfragt und sich nicht mit den Standardantworten zufriedengibt.

Ich nutze meine Antworten hier auch, um im weltweiten Internet meine Meinung kund zu tun, denn irgendwie ist die aktuelle Diskussion immer wieder der gleiche “Bullshit”, um dem wenigstens etwas entgegenzusetzen “automatisiere” ich meine Antworten etwas und nutze den Content (Neudeutsch für Inhalt) auf “Dorfmüller’s Ak-47”, um nicht immer wieder das gleiche manuell schreiben zu müssen.

Grüße

Dorfmüller 🙂

Das “Interview” wird regelmäßig aktualisiert.

“Dorfmüller’s AK-47”?

“Dorfmüller’s AK-47” ist ein BLOG mit Texten rund um Deutschland aus der Sicht eines “ganz normalen Bürgers” und wer will kann hier mehr über den “wirklichen Dorfmüller” erfahren.

tl,dr
Wenn ich mir Deutschland so ansehe, dann würde ich am liebsten sofort meine AK-47 aus dem Pelikan auspacken und auf einen blutigen Terminator / Rambo „Killing-Spree“ gehen. Was für eine Vorstellung, durch die Stadt laufen und dann alle abzuknallen die mir auf die Nerven gehen, aber dies ist ja so eine riesen Sauerei, rechtlich gesehen offensichtlich illegal und somit leider keine Lösung. 🙂

Nun gut, „Worte sind eh’ stärker als Waffen!“ und so laufe ich “nur grammatikalisch” amok.


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Bist Du “Links”, “Mitte” oder “Rechts”?

Ich bin weder “Rechts” noch “Links”, ich bin ein Demokrat und ich lasse mich in keine Schublade stecken. In der aktuellen “Diskussion” wird gerne mit Stereotypen geantwortet. Der Gegner wir mit “seinem Stern” versehen und dann muss man nicht mehr zuhören und das bringt uns nicht weiter.

In Deutschland gibt es ein demokratisch legitimiertes Spektrum von ganz links bis nach ganz rechts und als Demokrat muss man sich auch damit abfinden, dass es durchaus auch extreme Meinungen gibt, die einem einfach nicht passen, mit denen man sich aber trotzdem vernünftig und konstruktiv auseinandersetzen muss, denn ignorieren, einfach nur in eine Schublade stecken und die Ohren zumachen ist keine Lösung.

Niemand ist jemals mit seiner Meinung “100% falsch oder richtig”. Es ist wichtig der “Anderen ” Seite zuzuhören, damit man versteht warum Menschen durchaus auch extreme Meinungen vertreten können, aber nicht unbedingt gleich Nazis oder Kommunisten sein müssen.

Ich bin mir sicher, dass auch die extremen Parteien und Personen in der politischen Landschaft Deutschlands ab und zu durchaus legitime Probleme ansprechen. Diese Probleme müssen von den demokratischen Parteien erkannt und übernommen werden.


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Bist Du ein Querulant? – Irgendwie JA!

Laut Wikipedia wird “Querulant Bildungssprachlich abwertend für jemanden verwendet, der sich unnötigerweise beschwert und dabei starrköpfig auf sein zum Teil vermeintliches Recht pocht. Die Eigenschaft einer solchen Person wird als Querulanz bezeichnet.”

Heute wird dieses Wort jedoch gerne für Menschen genutzt, die sich nicht mit den Standardantworten zufriedengeben und ich diesem Kontext würde ich sagen, Ja, für manche meiner Mitbürger bin ich irgendwie schon ein Querulant und ich finde das in Ordnung.

Bist Du ein Querulant? – “Irgendwie JA! Und das auch ist OK so!”

Ich höre zu, lasse mich von Bullshit nicht abschrecken und hinterfrage dann sehr gerne. Vielen ist es “einfach zu viel Arbeit”, oder “den Stress nicht Wert”, nachzufragen aber ich mache mir einen Spaß daraus “interessante Diskussionen” zu führen.

Vielleicht trete ich manchen meiner Mitbürger mit meiner Meinung auf die Füße und ich würde mich darüber freuen, wenn wir das bei einem Caffe, Bier, Joint entspannt besprechen können. Ich höre gerne zu und manchmal lerne ich auch noch etwas.


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Die “Schubladen” Diskussion in Deutschland kotzt mich an.

Im Moment besteht die politische Diskussion in Deutschland aus “Schubladen” und “Stereotypen”. Die Rechte redet von “linksversifften Grünen”, die Linke packt die “Fascho-Karte” aus und somit ist “alles gesagt”.

Alle “Diskussionen” laufen inzwischen immer nach demselben Muster ab. Es gibt keinerlei Antwort zu Fragen, sondern der politische Gegner wird in einfach mit immer wieder gehörten “Argumenten” in eine Schublade gesteckt.

Wenn der politische Gegner einmal mit “seinem Stern” markiert wurde, dann muss man nicht mehr zuzuhören, nachzudenken oder sich mit den Aussagen auseinanderzusetzen, denn es ist ja, wie gesagt, “alles gesagt”. 🙂

Es gibt keine konstruktive Diskussion und im Moment sinkt das Niveau zusehends. Politisch gesehen; “Alles heiße Luft!” und wenn dann doch einmal gerechtfertigte Kritik laut wird, dann wird die “Opferrolle” ausgepackt und das Gejammere beginnt.


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Standpunkt: AFD-Verbot?

Wir sind uns einig darüber, dass es in der AFD durchaus Verbrecher, Faschisten, Extremisten und anderen rechten braunen Sumpf gibt, aber mit einem Verbot machen es sich die AFD-Gegner zu einfach, denn damit lösen wir die Probleme, die der AFD zu Ihrem Erfolg geebnet haben, nicht.

Ein AFD-Verbot behebt ein Symptom, aber nicht die eigentlichen Probleme,

Ein Verbot der AFD ist keine “einfache” Lösung für unsere Probleme, denn die eigentlichen Herausforderungen für Deutschland werden damit nicht gelöst, eher nur etwas zeitlich verschoben und damit verschlimmert.

Das Erstarken der Extremisten sollte muss für unsere Politiker ein Weckruf sein ihre eigene Politik und Standpunkte zu überdenken. Unsere Politiker müssen endlich wieder “Bodenhaftung” bekommen und sich den aktuellen Problemen stellen.

Ich möchte aber auch betonen, dass Parteiverbote, egal ob an der linken oder rechten Seite, an sich keine gute Idee sind, denn wir Demokraten müssen erkennen, warum Extremisten vom Volk gewählt werden und uns deren Themen demokratisch zu eigen machen.


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Standpunkt: Autoverkehr

Der Individualverkehr in Deutschland ist ein hohes Gut, für das viele Autofahrer Investitionen in Milliardenhöhe fordern, damit diese wie bisher mit Höchstgeschwindigkeit und dem Wagen zum Einkaufen fahren können und dabei wird leider vergessen, dass wir im Moment nicht das Geld haben alle Forderungen zu erfüllen.

Anstatt die Infrastruktur weiter auf Verbrauch zu fahren fordere ich:

  • Angepasste Steuersätze für Großlimousinen.
  • Parkgebühren in den Innenstädten erhöhen und den Ertrag dann für die Instandhaltung von Verkehrswegen verwenden.
  • Eine deutschlandweite Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h auf der Autobahn, 80 km/h auf Landstraßen und 30 km/h in den Innenstädten, um die beschädigten Straßen zu schonen.

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Standpunkt: Cannabis Legalisierung!

Über das Theme Cannabis Legalisierung mag man unterschiedlicher Meinung sein, aber ich denke wir werden alle zustimmen, wenn ich sage, dass das CanG ein sehr gutes Beispiel für die ausufernde Unfähigkeit unserer Politiker schnelle und pragmatische Lösungen zu finden.

Kurzgefasst hätte eine pragmatische Lösung ungefähr so aussehen können. “Cannabis wird an registrierte Personen über 18 Jahre zum Eigengebrauch in Apotheken reguliert abgegeben.”

Aber nun erhalten wird jedoch ein überreguliertes Verwaltungsmonster mit erheblichen Lücken, das zu einem neuen Schwarzmarkt führen wird, denn jeder junge Erwachsene kann sich dann beispielsweise 50 Gramm Gras im Monat legal für 200-300 Euro im Club kaufen und dies dann unter den minderjährigen Freunden für 600 Euro vertickern.

Bei dem Scheiß, den unsere Politiker da zusammengerührt haben, da frage ich mich, ob die das nicht mit Absicht an die Wand fahren, um in zwei Jahren dann “das Scheitern der Legalisierung” verkünden zu können.

Das CanG ist eine absolute Katastrophe. PUNKT!

Darauf erstmal einen Joint, so lange es legal ist.


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Standpunkt: Ende von “Double Dutch” und anderen Finanzspielchen.

In Deutschland erzeugte Gewinne müssen in Deutschland versteuert werden. PUNKT! Finanzprodukte wie “Double Dutch” und ähnliches müssen erheblich eingeschränkt, wenn nicht sogar ganz verboten werden.


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Standpunkt: Entwicklungshilfe

Natürlich ist es schwer zu verstehen, dass wir Entwicklungshilfe an Länder zahlen, die selbst genügend Ressourcen zur Verfügung hätten, diese aber für Waffen oder anderes unnützes Zeug ausgeben und hier kommen die oft genannten “Radwege in Peru” oder “Indien will auf den Mond und wir zahlen für Hungernde” ins Spiel.

Erstmal muss festgestellt werden, dass wir mit den 20 Millionen Euro in Deutschland gerade einmal zwei Kilometer Autobahn hätten bauen können, und nicht unser Soziales System retten. Das Problem ist gar nicht so essentiell, wie es uns manche vormachen wollen. Hier gratuliere ich der AFD für den social Media Stunt, möchte aber bitten die Kirche im Dorf zu lassen.

Was aber bedacht werden muss, dass die AFD hier durchaus einen wunden Punkt getroffen hat und ich sehe durchaus die Notwendigkeit unsere Ausgaben für Entwicklungshilfe unter Kontrolle zu behalten. Wir müssen dafür sorgen, dass die Hilfe bei den Menschen ankommt, die diese auch wirklich benötigen. Ich sage uneingeschränkt ja zu Katastrophenhilfe, aber ich kann nicht verstehen, warum wir Entwicklungshilfe beispielsweise nach China oder Indien zahlen.

Ich bin durchaus bereit Meinungen zu überdenken und anzuerkennen und hier hat die AFD auch mal einen Punkt.

Statista Daten: Deutsche Entwicklungshilfe

Aber ich denke wir können es uns durchaus leisten einen kleinen Prozentsatz unseres Reichtums mit den nicht so glücklichen zu teilen.

Also, wie gesagt. Liebe Leute, wir müssen über die Art der Entwicklungshilfe durchaus nachdenken, aber bitte lasst die Kirche einfach mal im Dorf.

Ein sehr guter Social-Media Stunt der AFD. Glückwunsch.


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Standpunkt: Erneuerbare Energien, Windkraft und Co.

Die erneuerbaren Energien sind ein wichtiges Standbein der Energiewende und wir müssen strategisch planen, wie wir uns unsere energetische Zukunft vorstellen. Leider gibt es keinen “Plan für Deutschland” dies zu realisieren, sondern die Energieriesen wollen sollen lieber weiter Gewinne machen.

Windkraft ist “freie und kostenlose Energie!”, wenn wir es richtig machen.

Natürlich gibt es immer wieder Widerstand gegen Windkraftstandorte und diesen Wünschen sollte gefolgt werden. In Deutschland gibt es bestimmt irgendwo genügend Platz und Zustimmung, um dort zu bauen. Wir müssen nur einige gute Standorte finden und lasst die Spargel dort strategisch sprießen.

Ein Grundlegendes Problem ist die Versorgung, wenn erneuerbare Energien nicht zur Verfügung stehen. Nachts brauchen wir Energie, aber die Sonne scheint nicht und was passiert, wenn es keinen Wind gibt?

Wir benötigen demnach auch Zwischenspeicher um die Grundversorgung sicher zu stellen und Lastspitzen abfedern zu können. Es gibt unzählige funktionierende Technologien, die all dies ermöglichen, werden aber nicht konsequent umgesetzt.

Es sollte darüber nachgedacht werden die energetische Zukunftsplanung für Deutschland nicht den Energieversorgern zu überlassen, sondern bestimmte strategische Aspekte grundsätzlich vorzuschreiben.

Beispielsweise könnte es eine “Deutschland Energie Aktion” geben um Standorte für Erzeugung, Speicherung und Verteilung zu finden und dort schnellstmöglich “Energie-Parks” aufzubauen.


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Standpunkt: Handys in Schulen.

Ich würde die Nutzung von Handys während des Unterrichts generell verbieten und wenn es wirklich einmal Notwendig ist ein Kind zu erreichen, dann gibt es immer noch das Sekretariat der Schule. Natürlich wird es immer Versuche geben dieses Verbot zu umgehen, aber dies ist kein Problem, denn für wenige Euros gibt es Funk-Jammer, die den Betrieb von Handys stören.

Die Kinder sollen lernen und nicht telefonieren.


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Standpunkt: KiTa-Plätze

Für jedes Kind muss ein Kindergartenplatz / Kindertagesstätten Platz angeboten werden.


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Standpunkt: Öffentliches Lobbyregister

Ich, das Volk, bin der Arbeitgeber unserer Politiker und erwarte, dass diese für mich arbeiten und genau wie im normalen Leben um Erlaubnis bitten müssen, wenn diese nebenher noch anderweitig bezahlt arbeiten möchten.

Ich, das Volk, möchte auch wissen, wie viel meine Vertreter von Sponsoren, Vertragspartnern, usw, …. erhalten. Ich fordere Rechenschaft über jeden Cent meiner Volksvertreter.


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Standpunkt: Schiller oder Goethe in Genderdeutsch?

Wenn Du gendern möchtest, dann kannst Du dies gerne tun, ich werde Dich nicht davon abhalten, aber bitte zwinge mich nicht so schreiben oder Gendersprache in offiziellen Dokumenten verwenden zu müssen.


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Standpunkt: Schulspeisung

Ich fordere eine kostenlose Schulspeisung für alle Kinder.


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Standpunkt: Social Media in der Politik

Social Media Aktivitäten unserer Politiker auf allen Ebenen überprüfen und unnötige Kosten reduzieren. Wir brauchen keine volle Dokumentation in HD über die Ausflüge unserer Politiker.


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Comments

2 Antworten zu „Ein Interview mit mir selbst. – Wie “tickt” Dorfmüller?“

  1. Avatar von Heike Lindemann-Luiken
    Heike Lindemann-Luiken

    Hallo Dorfmüller s AK 47. herzliche Glückwünsche zum Interview. Gute Idee. Gute Fragen. Gute Antworten.

    1. Avatar von Dorfmüller's-AK47

      Hallo Heike, danke für das Lob. Ich gebe mir echt Mühe.

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