Der Westen schreit „AfD-Verbot“ und der Osten schreit „Heil Blau“!

Wenn ich mir die aktuelle politische Diskussion in Deutschland so anschaue, dann sehe ich einen Riss in der deutschen Gesellschaft, der unser Land in zwei Zonen spaltet. Früher hatten wir die DDR und die BRD als geteiltes Deutschland und heute, nach der „Wiedervereinigung“ haben wir „Die-Alten“ und „Die-Neuen“ Bundesländer, „Ossis“ und „Wessis“, oder „Faschisten“ und…


Der Westen schreit „AfD-Verbot“ und der Osten schreit „Heil Blau“!

Wenn ich mir die aktuelle politische Diskussion in Deutschland so anschaue, dann sehe ich einen Riss in der deutschen Gesellschaft, der unser Land in zwei Zonen spaltet. Früher hatten wir die DDR und die BRD als geteiltes Deutschland und heute, nach der „Wiedervereinigung“ haben wir „Die-Alten“ und „Die-Neuen“ Bundesländer, „Ossis“ und „Wessis“, oder „Faschisten“ und „Demokraten“

Entgegen all der Hoffnungen, die wir im deutschen Frühling 1989 erleben durften, stehen wir nun vor den Scherben einer gescheiterten Wiedervereinigung und viele wünschen sich jetzt die „Gute Alte Zeit“ zurück.

Generell zeigt sich dieser Riss in der politischen Landschaft und auch in der Art und Weise, wie mit dem aktuellem gesellschaftlichen Herausforderungen umgegangen wird.

Der Westen schreit nach einem AFD-Verbot und der Osten schreit „Heil Blau“!

Beider Lager nutzen immer wieder die gleichen „Argumente und Schubladen“ und die Diskussion hat sich inzwischen komplett fest gefahren.

Die politische Diskussion in Deutschland wirkt zunehmend wie ein Kampf der Etiketten.

Statt Argumenten fliegen Begriffe. Statt Austausch gibt es Abwertung. Und statt echter Auseinandersetzung dominieren Schubladen, die Menschen in stereotype Kategorien pressen.

Das Phänomen ist nicht neu, aber es hat sich durch Social Media verstärkt und radikalisiert.

Solche Schubladen funktionieren wie rhetorische Kurzschlüsse:

  • Sie reduzieren komplexe Positionen auf ein Klischee.
  • Sie verhindern jede Form von Dialog.
  • Sie schaffen künstliche Lager, die sich gegenseitig misstrauen.

Das Ergebnis: Eine politische Debatte, die kaum noch inhaltlich geführt wird.

Anstatt sich um die wirlichen Probleme unseres Landes zu kümmern und Visionen für eine bessere Zukunft zu entwickeln, beschäftigt unsere Politilk sich mit Nebensächlichkeiten und betreibt „Windmühlenpolitik“.

Viel Luft um Nichts.

So haben wir jetzt ein „Westdeutsches“ und ein „Ostdeutsches“ Lager, die sich unversöhnlich gegenüberstehen.

West

  • Der Westen setzt auf Verbote.
  • Die Gründe für die Unzufriedenheit werden ignoriert.
  • Anstatt den Grund zu lösen.
  • Arroganz des Westen gegenüber den „Ossis“.

Ost

  • Das Gefühl, das der Westen auf den Osten herunterschaut.
  • Fühlen sich bei den Extremisten zuhause.

Fazit

Wir haben zwei verhärtete Lager und als Resultat werden wir demnächst extremistische Landesregierungen haben. Diese werden dann erfolglos beweisen müssen, dass die „einfachen Lösungen“ funktionieren.

Grüße
Dorfmüller



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